Erwartungen übertroffen: Erfolgreicher Abschluss der SurfaceTechnology GERMANY 2026

Date: 22/05/2026

Die nächste SurfaceTechnology GERMANY wird vom 20. bis zum 22. Juni 2028 in Stuttgart ausgerichtet.

Mit einem rundum positiven Ergebnis ist die SurfaceTechnology GERMANY2026 nach dreitägiger Laufzeit (5. bis 7. Mai) zu Ende gegangen. Mehr als 4.600 BesucherInnen aus 46 Nationen strömten auf das Messegelände, was einem starken Auslandsanteil von 30 % entspricht. Die über 210 Aussteller zogen eine durchweg positive Bilanz. Intensive Fachgespräche, erstklassige Kontakte und ein hervorragend besuchtes STG.ExpertForum prägten die Veranstaltung und erfüllten die hohen Erwartungen der Branche. Als Schlüssel- und Querschnittstechnologie bewies die Oberflächentechnik erneut, dass sie ein unverzichtbarer Bestandteil der industriellen Produktionskette ist.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung und das spiegeln uns auch die Rückmeldungen unserer Aussteller wider. Erneuert wurde in den drei Tagen deutlich, dass der gemeinsame Austausch nicht wegzudenken ist und eine erfolgreiche Messe ausmacht,“ klärt Ramtin Randjbar-Moshtaghin, Projektleiter der SurfaceTechnology GERMANY bei der Deutschen Messe AG.

„Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten zeigt sich der wahre Wert eines starken Netzwerks. Die SurfaceTechnology GERMANY hat eindrucksvoll gezeigt, dass trotz schwieriger Rahmenbedingungen der Innovationsgeist unserer Branche ungebrochen ist. Gemeinsam machen wir Oberflächentechnik zukunftsfähig!“ bekräftigt Martin Riester, Referent Oberflächentechnik im VDMA

Der Fachbesucheranteil lag erwartungsgemäß auf einem sehr hohen Niveau, was sich direkt in der Tiefe und Qualität der Gespräche widerspiegelte. Die stärksten Besucherländer waren nach Deutschland die Schweiz, die Türkei, Italien, Österreich und Frankreich. „Erfreulicherweise konnten wir den Anteil an internationalen BesucherInnen halten und befinden uns auf einem ähnlichen Niveau wie zur Vorveranstaltung“, so Randjbar-Moshtaghin weiter.

Ein traditioneller Publikumsmagnet war der Gemeinschaftsstand des Zentralverbandes Oberflächentechnik (ZVO). Mit 60 vertretenen Unternehmen bot der Stand eine beeindruckende Leistungsschau der Galvanotechnik. Christoph Matheis, Hauptgeschäftsführer des ZVO, resümiert:

„Unsere angesichts der aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Situation verhaltenen Erwartungen an die SurfaceTechnology GERMANY 2026 wurden übertroffen: Von Beginn an war die Besucherresonanz ausgezeichnet, ohne dass die bekanntermaßen gute Besucherqualität darunter gelitten hat. Die Aussteller des ZVO-Gemeinschaftsstandes berichten von vielen interessanten Fachgesprächen und internationalen Kontakten – als Türöffner für künftige gemeinsame Projekte. Die Stimmung auf der Messe war durchweg positiv und lässt auf einen baldigen wirtschaftlichen Aufschwung hoffen. Einziger Wermutstropfen: die wenigen Aussteller aus Beschichter-Kreisen, für die es zahlreiche Anfragen gab. Hier wird der ZVO Kontakte vermitteln.“

„An allen drei Messetagen wurden vielversprechende Gespräche mit Fachleuten aus dem In- und Ausland geführt, aus denen nach Aussage der Aussteller Aufträge für die nächsten Jahre zu... erwarten sind. Die SurfaceTechnology GERMANY in Stuttgart hat ihre wichtige Stellung unter den internationalen Fachmessen erneut unter Beweis gestellt,“ Herbert Käszmann, Organisator des WOTech-Gemeinschaftsstandes.

„Die Resonanz auf der SurfaceTechnology GERMANY war stark. Drei Tage mit unglaublich vielen Gesprächen, neuen Kontakten und spürbarer Aufbruchstimmung. Für mich zeigt das vor allem eines: Die Branche will den Standort Deutschland und Europa nicht aufgeben, sondern durch Innovation und KI behaupten. Und genau dort, wo Fachkräfte fehlen, entstehen jetzt die wichtigsten Lösungen,“ Nico Kahlich, Prokurist der DiTEC GmbH.

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland und globale Unsicherheiten hatten im Vorfeld Befürchtungen aufkommen lassen – doch die Messe bewies das Gegenteil. Die insgesamt 48 Vorträge des STG.ExpertForums stießen auf enormes Interesse und verzeichneten vom ersten bis zum letzten Beitrag hohe Besucherzahlen. Neben klassischen Themen wie Reinigung und Vorbehandlung standen neue Verfahren, KI-Anwendungen, Digitalisierung sowie alternative physikalische Beschichtungsarten im Fokus der Besucher.

Ein glanzvoller Höhepunkt war die Verleihung des Stuttgarter Innovations-Preises »DIE OBERFLÄCHE« durch das Fraunhofer IPA:

  • Preis: Ging an die Gemeinschaftsentwicklung „LAMA“ der Firmen SLCR Lasertechnik GmbH und Dörken Coatings GmbH & Co. KG.
  • Preis: Erhielt die BIA Kunststoff- und Galvanotechnik GmbH & Co. KG für das „Remap-Konzept“, das erstmals Class-A-Hochglanzoberflächen aus Kunststoffrezyklaten in der dekorativen Galvanik ermöglicht.
  • Preis: Ging an die Enayati Oberflächentechnik GmbH für das „AgTherm“-Hochtemperatur-Silberschichtsystem, welches das Einsatzspektrum von Silber in der Leistungselektronik bei Dauertemperaturen über 200 °C deutlich erweitert.